Wasserhaende

Mein Newsletter

erscheint alle 3 Monate. Bitte Ihre Mail-Adresse hier unten eintragen.
wasserfall
Margo

Im 7. Monat meiner 5. Schwangerschaft erfuhr ich, dass mein ungeborenes Kind mehrfach schwerstbehindert war. Das brachte meine, bis dahin, „heile“ Welt zum Einsturz.

In meiner unmittelbaren Umgebung erlebte ich Entsetzen, Kopfschütteln, Vorwurf und Distanzierung als ich mich, nach schwerer und schmerzhafter Entscheidungsfindung entschloss, zu mir und meinen Gefühlen für mein werdendes Kind zu stehen und es auszutragen. Schwangerschaft, Geburt und Tod meines kleinen Jungen löste sehr Vieles in mir aus, u. a. etwas, was mir bisher nur unbewusst war und ich nur diffus spürte.

Und ich löste mich aus meinen bisherigen Rollen der braven und netten Ehefrau, Mutter, Freundin, Tochter, Schwester, Nachbarin und begann nach meinen eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen, nach meiner ureigenen Wahrheit zu handeln.

tl_files/pics/img_inspiration.png

Das alles hatte zur Folge, dass ich letztendlich ganz ohne Rückhalt durch Familie, bisherige "Freunde" und zuvor hilfreiche Nachbarn allein mit meinen 4 Kindern ganz neu anfing. In dieser Zeit vertiefte sich in mir der Wunsch, Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitend zur Seite zu stehen. Ich machte schließlich das, was ich immer schon tun wollte. Ich studierte. Und zwar während meine Kinder in Schule und Kindergarten waren und mit wachsender Begeisterung.

Zum Ende meines 4. Studiensemesters hin, befanden sich drei meiner Kinder in ernsten Schwierigkeiten. Ich sah keinen anderen Weg als mein Studium aufzugeben, um meine Kinder wieder auf ihren Weg zu bringen. 

  »» weiterlesen »»